Termine 2017

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Nachtkonzerte 2017

Bereits zum Klassiker geworden sind unsere stillen, spätabendlichen, kleinbesetzten Schmuckstücke.

Veranstaltungsort

Ruprechtskirche
Ruprechtsplatz 1
1010 Wien
Am 5., 12., 19. und 26. Juli um 22 Uhr (Konzertdauer ca. 1 Stunde)
Kartenpreie € 13,00
Die Abendkassa öffnet um 21:30 Uhr.
Kartenbestellungen unter 0699/11 16 62 75 oder info@alte-musik.co.at

05.07.2017

Kastilische Klänge für Cervantes

In diesem Jahr feiert der spanische Dichterfürst Miguel de Cervantes Saavedra seinen 470. Geburtstag. Ihm zu Ehren erklingen Werke seiner Landsleute und Zeitgenossen. Die weitläufigen Phrasen der freien Kompositionen wie Tiento und Ensalada entführen uns an den weiten Horizont der kastilischen Hochebene, in der Don Quixote seine Abenteuer erlebte.

Raffinierte Kontrapunktik und virtuose Diminutionskunst lassen die Meister am Tasteninstrument erkennen: Antonio und Hernando de Cabeçon, Francisco Correa de Arauxo und Juan Bautista José Cabanilles.

Petra ZENKER – Cembalo

12.07.2017

Die Neuen Musiken des Giulio Caccini und die Sieben Sonette der Veronica Gambara

Ein Blick auf das Schaffen des bedeutenden Sängers, Komponisten und Gesangslehrers Giulio Caccini, der um 1600, gemeinsam mit einigen Kollegen, die Kunst des Solosingens revolutionierte und ihr den Anstrich des Revolutionären verlieh. Seine kunstvollen, hochvirtuosen Monodien (1601/1614) erklingen im Konzert kontrastiert mit dem weiblichen Blick einer bis heute wenig bekannten Dichterin, Veronica Gambara.

Der deutsche Martin Opitz hat sieben ihrer Sonette in herrliches barockes Deutsch übertragen und ihr so einen Platz in unserer Erinnerung gesichert. Schließlich nehmen wir noch einen Ausblick auf Kompositionen von Caccinis Tochter, Francesca, die uns weit in das 17. Jahrhundert hineinführen.

Sven SCHWANNBERGER– Tenor und Laute

19.07.2017

Sweet Music – Englische Musik um 1600

How sweet the moonlight sleeps upon this bank!

Here will we sit, and let the sound of music

Creep in our ears: soft stillness and the night

Become the touches of sweet harmony.

(William Shakespeare, The Merchant of Venice)

Musik von Anonymus, William Corkine und Alfonso Ferrabosco

Johanna CARTER – Lyra viol

26.07.2017

Un Tour d'Europe: Auf den musikalischen Spuren Voltaires

Er war Schriftsteller, Philosoph, Vordenker und von derartiger Bedeutung, dass man in Frankreich das 18. Jahrhundert gar zum siècle de Voltaire erhob. Viel weniger bekannt ist Voltaires Rolle als Inspiration für die Komponisten seiner Zeit, über seine Zusammenarbeit mit Rameau und über die Musik, die den Streitbaren an den Höfen Europas umgab.

Musik von Jean-Philippe Rameau, Friedrich dem Großen, Johann Joachim Quantz u.a.

Hiroko HUEMER – Traversflöte
Reinhard FÜHRER – Cembalo

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